
Pilotprojekt zur Erprobung des elektronischen Rechtsverkehr am Finanzgericht des Landes Brandenburg in Cottbus
Am 1. August 2001 gab Herr Justizstaatssekretär Stange aus dem Ministerium der Justiz und für Europaangelegenheiten den offiziellen Startschuss für dieses ambitionierte Projekt. Zuvor hatte bereits die Landesregierung ihre Zustimmung zum Pilotprojekt am Finanzgericht in Cottbus erteilt.
Pressemitteilung von Minister Prof. Dr. Kurt Schelter
Aufgrund ihres Engagements auf dem Gebiet des elektronischen Rechtsverkehrs liegt die Gesamtprojektleitung in den Händen von AM-SoFT. In Potsdam besteht ein Testzentrum, in dem zunächst außerhalb des Gerichtsablaufes die einzelnen Funktionskomponenten des elektronischen Rechtsverkehrs sorgfältig erprobt und getestet werden. Eine wesentliche Rolle spielen ergonomische Faktoren.
In diesem Projekt am Finanzgericht des Landes Brandenburg werden die Funktionalitäten des elektronischen Rechtsverkehrs eng mit der modernen Gerichtsautomationssoftware EUREKA-Fach verknüpft. Dadurch soll ein überzeugendes Gesamtpaket entstehen, das Synergieffekte auf Seiten des Gerichts auslöst.
Unternehmen als Projektpartner:
Die Erprobung wird durch die Brandenburgische Technische Universität Cottbus im Rahmen einer Studien- und Diplomarbeit wissenschaftlich fundiert begleitet.