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ERV-Richtermail im BGH

ERV-Richtermail ist eine ERV-Mail Anwendung, die speziell für den Bundesgerichtshof in Karlsruhe implementiert wurde.

Als Anforderung seitens des BGH war vorgesehen, ihre im Home Office tätigen Richter über Internet in die interne Kommunikation einzubeziehen, ohne dadurch ein Sicherheitsrisiko eizugehen, wie es bei der Verwendung von E-Mail zwangsläufgig eintreten würde.

Die Verantwortlichen im BGH suchten eine Alternative zum unsicheren E-Mail-Transport von Daten und Dateien, die aber in ihrer Bedienung ebenso einfach ist, wie eine E-Mail und dabei auch keinen Installationsaufwand auf der Client-Seite im Home Office nach sich zieht. Das System soll sich außerdem bruchfrei in das bestehende Mail-System im Bundesgerichtshofs einfügen.

AM-SoFT hat mit ERV-Richtermail alle definiereten Anforderungen erfolgreich umgesetzt. Bei der Übertragung der Nachrichten kommt dabei ERV-Mail auf Basis DocumentBeam® zum Einsatz.


tl_files/am-soft/files/img/produkte/gerichtsbriefkasten/gerichtsbriefkasten.gifERV-Mail stellt eine Erweiterung des hausinternen Mailsystems zur Verfügung, die ermöglicht, direkt aus dem E-Mail-Programm Nachrichten zu verschicken, die außerhäusigen Empfängern über ein DocumentBeam Web-Interface zugestellt werden. DocumentBeam schützt Nachrichten und Inhalte, wohin gegen E-Mails unbefugt mitgelesen und manipuliert werden können.


Im BGH-Projekt "ERV-Richtermail" verfügt der BGH-Richter im Außendienst über eine personalisierte Portal-Seite im Web Browser, die vergleichbar ist mit einem Web Mailer und alle zum Empfang und -Versand notwendigen Funktionen zur Verfügung stellt.

Durch die Bereitstellung der Nachrichten auf einem speziellen Web-Server des BGH ist es möglich, zentrale Funktionen, wie Virenscan, automatisches Enpacken von Anhängen etc. auf dem Server zu hinterlegen. Die Systemvoraussetzungen für den Richter in seinem Home Office reduzieren sich auf eine Internet-Verbindung und einen einfachen Web Browser.

Da es sich bei den Postfächern der BGH-Richter auch nicht um öffentlich zugängliche Mailkonten handelt, ist der Empfänger und sein Computer auch gut gegen SPAM-Attacken und bösartigen Code in E-Mails gut geschützt. Nachrichten, die der Richter zu Hause empfängt, kommen nicht aus dem Internet, sondern wurden explizit von einem Mitarbeiter des BGH an den Empfänger weitergeleitet.

Das Ziel, mit Realisierung dieses Projekts Richter am BGH sicher in die internen Kommunikationsstrukturen einzubinden, wurde mit ERV-Richtermail vollständig erreicht. Durch die in ERV-Mail vorhandenen vielfältigen Schutzmaßnahmen konnte das Risiko der Einbindung externer Systeme in die BGH-Kommunikationstruktur entscheidend reduziert werden. Mit ERV-Richtermail wurden vom BGH die Weichen gestellt, der durch Mobilität geprägten modernen Arbeitswelt Rechnung zu tragen, ohne dadurch die Sicherheit zu vernachlässigen, wie es z.B. bei der Nutzung von E-Mails der Fall gewesen wäre.