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Neue Wege

„Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen!“

Die Herstellung von ITK-Produkten, die Verarbeitung von Informationen sowie der virtuelle Kommunikationsraum als elektronischer Marktplatz werden zunehmend das wirtschaftlich prägende Merkmal entwickelter Volkswirtschaften. Um die daraus entstandenen digitalen Klüfte zu überwinden und die mit der Entwicklung der Informationsgesellschaft verbundenen Chancen für alle zu nutzen, wurden weltweit diverse Aktionsprogramme gestartet.

So verabschiedeten die Vereinten Nationen anlässlich ihrer Gipfeltreffen 2003 und 2005 einen umfassenden Aktionsplan, der u. a. vorsieht, bis 2010 jede einzelne Stadt der Welt ans Netz zu nehmen und jede Grundschule internetfähig auszubauen. Es bedarf keiner großen Phantasie, um die wirtschaftliche und technische Herausforderung dieser Aufgabenstellung zu erahnen. 

Um der Entwicklung der Informationsgesellschaft in Europa einen Impuls zu geben, startete die Europäische Kommission im Zusammenhang mit der Lissabon-Strategie im Jahr 2000 eine E-Europe-Initiative, die seit 2004 unter dem Namen i2010 zu mehr Wachstum und Beschäftigung in der Europäischen Union führen soll.

Obwohl in Deutschland bereits 1999 mit dem Aktionsprogramm "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" der damaligen Bundesregierung erste Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im ITK-Bereich ergriffen wurden, bewegt sich Deutschland in diesem Technologiebereich im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Es ist deshalb zu begrüßen, dass das  Bundeskabinett im November 2006 ein neues Aktionsprogramm "Informationsgesellschaft Deutschland 2010" (kurz iD2010) beschloss. Mit diesem Programm sollen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel beim ersten deutschen IT-Gipfel in Potsdam im Dezember 2006 ausführte, Informationstechnologien aus Deutschland an die Weltspitze gelangen.

Als ein Unternehmen, das seit Jahren im Bereich E-Government und E-Justice innovative Lösungen anbietet, werden wir mit besonderer Aufmerksamkeit die neue E-Government-Strategie 2.0 des Bundes begleiten. Aus unserer Sicht heraus, halten wir es für notwendig, dass nicht nur neue Zuständigkeiten/Gremien entstehen, sondern das Primat beim offensiven Handeln liegt, um die ehrgeizigen Ziele des Programms in der genannten Zeit zu erreichen. Natürlich wissen wir um die Bedeutung der Themen wie Sicherheit, Standardisierung und Interoperabilität, doch wir wissen aus der Vergangenheit auch, dass die bisherigen, oftmals hochkomplexen Projekte nicht immer zu den gewünschten Effekten geführt haben. Unbestritten ist, dass der Abbau von Bürokratie, die Konsolidierung der Staatsfinanzen, die Förderung innovativer Technologien sowie die Kommunikation zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung mit Hilfe von IT intensiviert werden muss. Mit unseren langjährigen Erfahrungen aus dem elektronischen Rechtsverkehr und den in diesem Zusammenhang entstandenen Lösungen und Produkten können wir schon heute einen rechtssicheren, kostengünstigen und höchst einfach zu nutzenden Kommunikationsraum für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung garantieren.

Unsere Referenzen für diese Aussage kommen aus der deutschen Justiz. AM-SoFT verwirklichte u. a. für das Land Brandenburg die rechtsverbindliche elektronische Klage vor Gerichten sowie die papierlose Zustellung über das Internet. Das daraus entstandene Web- und Datenbank-basierte System ist nunmehr auch bei Bundesbehörden sowie in weiteren Bundesländern im Einsatz. AM-SoFT war maßgeblich an Konzeption und Entwicklung des modernen elektronischen Handelsregistersystems Aureg für mehrere Bundesländer beteiligt. Durch das in aktuellen Forschungsverbundprojekten erworbene Wissen sichert AM-SoFT den innovativen Vorsprung für seine Kunden und unterstützt damit deren Wettbewerbsfähigkeit. Die AM-SoFT-Softwareprodukte nutzen moderne  XML-Technologien und unterstützen Windows®- und Linux®-Umgebungen.

Getreu unseres bei Friedrich Nietzsche entlehnten Mottos „Neue Wege entstehen, indem man sie geht.“ werden wir unsere Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden ausweiten. Im Bereich der Kommunen suchen wir ab sofort Piloten, die die E-Government 2.0-Strategie des Bundes bereits vor dem Erscheinen des elektronischen Personalausweises gemeinsam mit uns zum Fliegen bringen.

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Andreas Muchow
Geschäftsführender Gesellschafter 

 

 

 

 

 

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